Ministerium gibt grünes Licht für einen Fußgängerüberweg an der Radeberger Straße

Das Sächsische Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung befürwortet die Errichtung einer sicheren Querungsanlage an der viel befahrenen Radeberger Straße. Der neue Fußgängerüberweg soll im Bereich der Einmündung zur Stolpener Straße entstehen und künftig vor allem den Schulweg für Kinder und Jugendliche erheblich sicherer machen.

Ein besonderes Lob geht dabei an die engagierte Interessengruppe um Prof. Dr. Jens Faßl, die sich in der Vergangenheit hartnäckig und mit Nachdruck für eine sichere Überquerungsmöglichkeit im Ort starkgemacht hatte. In einem offiziellen Schreiben an Bürgermeister Stefan Schneider fand Staatssekretär Sören Trillenberg anerkennende Worte.

In den vergangenen Monaten hat das Ministerium das Vorhaben intensiv geprüft und alle fachlichen, rechtlichen sowie verkehrlichen Aspekte abgewogen. Den entscheidenden Impuls für die Neubewertung der Situation lieferte die Stadt Großröhrsdorf selbst: Sie hatte einen detaillierten Schulwegeplan erarbeitet. Mit diesem Instrument lassen sich die täglichen Wege der Schüler systematisch erfassen, potenzielle Gefahrenstellen frühzeitig identifizieren und gezielte Schutzmaßnahmen ableiten. Dieser präventive Ansatz überzeugte schließlich auch die Landesbehörde.

Nach dem positiven Signal aus Dresden geht es nun an die konkrete Planung. Staatssekretär Trillenberg regte an, dass die Stadt Großröhrsdorf, das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV) sowie alle weiteren relevanten Partner zeitnah zusammenkommen. Ziel der Kooperation ist es, eine optimale, tragfähige und verkehrssichere Lösung für die Praxis zu finden, die den Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer im Kreuzungsbereich bestmöglich garantiert

Stadtverwaltung Großröhrsdorf   Rathausplatz 1   01900  Großröhrsdorf